| Die Stadt Omiš liegt an der Mündung der Cetina ins adriatische Meer. Die heute hauptsächlich vom Tourismus lebende Stadt hat etwa 6.000 Einwohner. Die Gegend um Omiš war schon in der Frühzeit besiedelt. Während der Römerzeit gab es in diesem Bereich mehrere kleinere Siedlungen, von denen Oneum innerhalb der Gemarkungen von Omiš liegt. Nach dem Zerfall des weströmischen Reiches wurde Omiš Zentrum der Seeräuberei in der Adria, die vor allem den venezianischen Seehandel stark gefährdete, bis es 1444 Venedig endlich gelang, die Stadt zu erobern. Die Serenissima blieb bis zum Ende der venezianischen Republik Herrin von Omiš. In dieser Zeit erhielt die Stadt das heutige, dalmatinisch-venezianisch geprägte Aussehen. Kulturell sehr bedeutsam ist die altkroatische Kirche Sveti Petar (St. Peter) am gegenüber-liegenden Cetinaufer. Das einschiffige Kuppelgebäude aus dem 10. Jahrhundert zählt zu den wertvollsten Baudenkmälern Dalmatiens aus dieser Zeit. |  |